Romy Wolf: Zechengeister

 

Ende des 19. Jahrhunderts geht im Ruhrgebiet Seltsames vor sich: Reihenweise fallen Menschen der „Narrenkrankheit“ zum Opfer, einem todesähnlichen Schlaf, aus dem sie nicht wieder erwachen. Die Angst ist in der Zechensiedlung allgegenwärtig, munkelt man doch, der Teufel gehe um. Der junge Bergmann Micha muss seit dem Tod seines Vaters für den Lebensunterhalt der Familie sorgen. Für dummes Gerede und Aberglauben an eine übernatürliche Welt hat er keine Zeit. Dabei kann ausgerechnet seine zwölfjährige Schwester Neni Geister sehen, und die Geschwister sind die Einzigen, die die Narrenkrankheit aufhalten könnten.

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Über die Autorin:

Die Literaturwissenschaftlerin Romy Wolf fühlt sich schon ihr ganzes Leben dem Ruhrgebiet verbunden, vermutlich weil sie dort aufwuchs, studierte und immer noch lebt. Sie arbeitet als Redakteurin, Übersetzerin und Autorin und hofft, dass sich so schnell nichts daran ändert. In ihrem schriftstellerischen Schaffen kommen immer wieder Romy Wolfs Vorlieben für historische Stoffe, Steampunk und altmodische Schauerromane durch.